Etwas Neues erwacht

24. Oktober 2018 at 15:06

Das Neue erwacht,
manchmal mitten in der Nacht.

Es ist Herbst,
sagt der Verstand.

Doch, das Neue erwacht,
ganz zart und leise.

Salzig im Geschmack,
ruft es meinen Namen.

Hier bin ich,
hier rufe ich dich.
Magst du nicht näher kommen?

Aus der Sachtheit wird Klarheit
Aus der Stille ein lauter Ton.

Aus dem Zarten, etwas so Vehementes,
wie ein lauter ungestümer Oberton.

Er lässt nicht locker,
bläst ins Ohr,
wieder und wieder:

Kannst du mich hören?

Wohin willst du mit mir, frage ich ihn?

Er wird leiser und träger, und stiller und süßer, und lächelt mich an:

Vertraust du mir nicht?

Ich bringe dich ins süßeste Land aller Länder, dort, wo Milch und Honig fliesst. Nach Hause mein Kind,
in den inneren Anker, von dort aus wirst du sehen, was Neues beginnt.

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