Halt! Kurswechsel jetzt! Zurück zur Quelle

16. Februar 2015 at 14:05

IMG_2557Jetzt ist in etwa ein Monat vergangen seit meinem letzten Blog Artikel “dein Zuhause liegt in dir”.

Wie es das Leben so will, wurde ich besonders in diesem Monat gefordert bei mir/in mir Zuhause zu sein und ich gestehe: es ist mir nicht immer gelungen.

Dann kommen natürlich Fragen auf, wie: Wer bin ich denn, das ich über dieses Thema schreibe? Und Augenblicke später kommt genau die Antwort: Ja, ich bin es, die ich über dieses Thema schreibe – denn ich kenne die Thematik zutiefst und bin nicht jemand, der einfach von außen aus irgendwelchen Büchern gelerntes Wissen zusammenträgt und: ich weiß und möchte auch dich ermutigen, dass immer wenn man einen Schlüssel gefunden hat, der Weg noch nicht zu Ende ist – er geht weiter und wird immer weiter gehen, denn wir sind alle übende Meister. Und der Weg ist das Ziel.

Für heute habe ich versprochen über Tipps und Tricks zu schreiben, die mir geholfen haben nach Hause zu kommen. . .

Dazu möchte ich noch sagen, ich hab in den letzten Monaten, so wie ich es oft zu Jahresbeginn oder Ende mache, meine letzten Jahre reflektiert – diesmal wollte es so sein, dass ich die letzten 12 Jahre reflektierte und was dabei auffällt ist, dass die längste Zeit, die ich in diesen Jahren an einem Ort verbracht habe 3, 5 Jahre waren. Das heißt in anderen Worten ohne das es mir richtig bewusst war, habe ich mich in den letzten 10 Jahren besonders damit konfrontiert mein inneres Zuhause zu bewohnen bzw. mir dessen gewahr zu sein.

Meiner Meinung nach ist der Weg zu sich nach Hause auch so individuell und unterschiedlich, wie wir Menschen unterschiedlich sind. Ich kann hier also lediglich von mir berichten und hoffen, dass es dich inspiriert deinen ganz eigenen Weg zu finden, bei dir Zuhause zu sein.

mein Weg, und wie ich immer wieder nach Hause komme (hier weiterlesen)

Oft, wenn wir uns ganz wenig mit unserer inneren Quelle verbinden, denken wir oder sehnen uns sehr nach einem Wunder, einem Hokus Pokus, einem Menschen, der auftauchen sollte, sodass wir uns wieder ganz fühlen, . . .etc.

Ich habe Mitgefühl mit dieser Sehnsucht in uns, für mich ist sie etwas sehr kindlich unschuldiges und ich mag mich für die Momente in denen ich mich so sehr nach dieser Erlösung sehne.

Und meistens ist es dann so, dass ich durch diese Bewusstheit über das tiefe Sehnen in mir, mich wieder erinnere, dass ich meinen Zugang zu meiner Quelle, meiner Ermächtigung gerade verloren habe – manchmal für ein paar Stunden, manchmal ein paar Tage und es gab schon Zeiten, da musste ich erschreckend feststellen, dass es ein paar Wochen, wenn nicht sogar ein Monat war, in dem ich ohne Anbindung herumspaziert bin.

Die Konsequenz daraus ist, alles war mühsam, Leben bedeutete Anstrengung, nichts wollte so recht gelingen und Zeit zum Ankommen gab es nicht, es gab nur die tiefe Erschöpfung, die mich dann wieder und wieder in den Schlaf schaukelte.

Ja, Leben ist intelligent. Das weiß ich heute. Wir sind nicht gemacht um chronisch erschöpft zu sein, uns abzurackern, und einer Verpflichtung nach der anderen hinterherzurennen, die unser Innerstes nicht widerspiegelt. Unsere tiefste Essenz ist Freude und Streben nach Wahrheit. Und so ist jede Krise, jede Erschöpfung ein Zeichen, eine Einladung zum Kurswechsel – Jetzt! Denn offensichtlich dient dir der aktuelle Kurs nicht.

Mein Weg also, wie ich wieder nach Hause komme, ist also in anderen Worten immer die Antwort auf die Frage:

Wie finde ich zurück zu meiner Quelle, meiner inneren Anbindung?Juni -Juli 2014 143

Was ich hierzu als Allererstes jedem empfehlen würde ist, sich eine Kraftliste zu gestalten, denn in den schlechten Momenten vergessen wir oft unsere guten Zeiten. Sprich du nimmst dir in einem ruhigen, genährten Augenblick einen Stift und Zettel und bewegst folgende Fragen in dir: Welche Handlungen, Situationen, Momente, Menschen tun mir so richtig gut? Was nährt meine Seele? Was bringt mich in meine Mitte? Was bringt mich in meine Kraft? Da können ganz simple Antworten kommen, wie: in Ruhe eine Tasse meines Lieblingstees zu trinken, bis hin zu Antworten, wie: in den Zug steigen nach Paris fahren und holiday on ice anschauen :-), ein Abenteuer erleben, . .

In meiner Kraftliste spielt z.B. Musik eine ganz große Rolle, meine Lieder zu singen und zu spielen.

Wenn du fertig mit deiner Liste bist, dann bewahre diesen Zettel an einem dir heiligen Ort und wisse, dass du jeder Zeit auf ihn zurückgreifen kannst.

Life is beauty, life is wellness.

Vor kurzem hatte ich eine klare innere Ansage.

Als ich einmal wieder spürte, in meiner neuen Stadt mir fehlt die Anbindung, der Kontakt zu meiner Erde, hörte ich eine Stimme in mir, die sagte: „Ja, es ist heute leichter denn je deine Anbindung zu verlieren und es kann in Sekunden passieren – doch genauso leicht, einfach und schnell, kannst du sie wieder zurückgewinnen.“

Wow, was war das für eine wundervolle Erkenntnis. Sie kam gerade in Tagen, wo ich mit mir haderte nicht genug Zeit in der Natur zu verbringen, zuviel an Orten, zu sein, die mich nicht nährten, . . . und mit meinem Glaubenssatz umher“gerannt“ bin, das erst, wenn ich all die störenden Faktoren aufgelöst habe und mehr Natur, etc. in meinen Alltag integriere, meine Anbindung zurückkommen kann. Und dann diese klare Ansage.

Wow, wir Menschen sind einfach Schöpfer, wir sind so machtvoll im positiven Sinne – unser Geist unsere Ausrichtung kann so vieles kreieren. Also lasst uns immer mehr erinnern, wir sind verbunden, wir sind angebunden, wenn wir es denn wählen.

Und nichts wird gerade nötiger gebraucht auf der Erde als Menschen, die innerlich verbunden sind.

So nun zum Abschluss noch eine kleine Liste, der Dinge, die es mir scheinbar erschweren bei mir Zuhause zu sein, sowie mein 3 Schritte Plan für den Kurswechsel

Was es mir erschwerte Zuhause zu sein?

  • Ein Alltag mit wenig Zeit für mich

  • viel Rummel und Lärm um mich herum

  • existentielle Sorgen, wie die Frage, ob das Geld diesen Monat reicht

  • mich vorwiegend in einem Umfeld aufzuhalten, das nicht mein Innerstes widerspiegelt

  • Druck – schneller – größer – weiter sein zu müssen

  • zu wenig Natur oder Zeit für Natur

  • Gedankenspiralen, des Vergleichens mit anderen

  • Mangel an Austausch mit Gleichgesinnten; Menschen von denen ich mich gesehen und wertgeschätzt fühle

  • . . .und und und

der Kurswechsel nach Hause

  1. Bewusstwerdung, dass ich gerade nicht in Verbindung bin, eventuell Lösungen im außen zu sehr suche, . ..

    sobald ich mir bewusst bin, dass ich Balance verloren habe, kann ich dies ändern. Wichtig ist für mich immer, diesen bewussten Moment des Erkennens, seine Zeit zu geben und nicht sofort weiter zu huschen in Schritt 2.
    Nimm einen tiefen Atemzug, und anstatt dich zu verurteilen, dass du deine Anbindung verloren hast – feiere nun lieber diesen Moment des Gewahrseins. Vielleicht findest du hier für dich einen passenden Akt der Selbstliebe und der eigenen Wertschätzung.

  2. Entschleunigen, was auch immer ich gerade tue, ich tue es einen Schritt langsamer, wenn ich gerade nichts tue und mein Geist rast, dann suche ich für ihn etwas besänftigendes ruhige Musik, ein Blick auf ein schönes Bild, auf einen geliebten Menschen, . . .

  3. Jetzt ist die Zeit dafür zu tun, was dich, genau dich auf deine individuelle Art und Weise mit deiner Quelle verbindet.

Ich freue mich, wie immer über deine Kommentare.

In diesem Sinne:

Life is simple if we allow it to be

und du darfst gespannt bleiben: in 4 Wochen wird es hier um Selbstliebe gehen

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