Hope – das eigene Licht erinnern

26. Februar 2019 at 17:41

Was bedeutet Hoffnung für dich?

 

Seit Anfang dieses Jahres bewegt mich die Frage danach, was uns an Hoffnung festhalten lässt. Und, was die Menschen, die hoffnungsvoll ins Leben schauen unterscheidet von denen, die es nicht tun.

 

Wikipedia sagt:
Hoffnung ist eine zuversichtliche innerliche Ausrichtung, gepaart mit einer positiven Erwartungs­haltung, dass etwas Wünschenswertes eintreten wird, ohne dass wirkliche Gewissheit darüber besteht.

 

Das trifft es für mich ganz gut.
Besonders berührt mich der Teil des nicht- sicher Wissens und dennoch daran festzuhalten, dass etwas gutes geschehen wird. Ja, auf eine Weise zu glauben, dass alles seinen Sinn macht und wir Glück verdient haben, auch wenn es manchmal ganz und gar nicht danach scheint.

 

Hoffnung ist für mich trotz aller Widrigkeiten nicht aufzugeben, den Glauben nicht zu verlieren an uns selbst, aber auch an etwas Größeres, das uns trägt.

Sich nicht von Ohnmacht vereinnahmen lasse.

 

Hoffnung bedeutet für mich auch wenn ich wieder und wieder Unglück erfahre, gesundheitliche Herausforderungen, finanzielle Probleme, Todesfälle im nahen Umfeld, die Liste ist groß … erfahre,

dass ich nicht aufgebe. Den Kopf nicht in den Sand stecke mit dem Glauben, dass sei es bereits gewesen.

 

Dass ich nicht verzage und vor allem: nicht mein eigenes Licht vergesse,
– das selbst in den dunkelsten Stunden nicht aufhört zu scheinen, –

 

sondern im Gegenteil all diese Hürden, und Schicksalschläge, Schmerzen, … als eine Art Übungsfeld sehe für das was noch kommen wird.

Oder auch erkenne, dass all dies mich schleift und feilt zu dem Diamanten, der ich eigentlich bin. Mich innerlich reicher macht.

Das Leiden und die harten Zeiten mich mehr und mehr erkennen lassen, wer ich wirklich bin.

 

Sodass meine Essenz nicht von Äußerlichkeiten gemindert wird und das ich ich erkenne, welch lichtvolle Seele ich bin,

Eine Seele, die von alldem nicht beschädigt oder angegriffen wird oder werden kann. Sie bleibt heil und ganz und ist unser Anker im Sturm der Zeit.

 

Je mehr wir uns dieser tiefen inneren Weisheit annähern, umso weniger können uns die Stürme des Lebens umwerfen.

Umso mehr Resilienz bildet sich in unserem Nervenkostüm.

Wir bekommen mehr Rückgrat und bis in die Knochen eine Widerstandsfähigkeit gegen äußere Widrigkeiten.

Es heißt nicht, wir empfinden dann keinen Schmerz mehr, oder Leiden nicht mehr. Nein, das ist Teil der menschliche Erfahrung für die wir gekommen sind.

Doch es fällt uns leichter und leichter die Wertung aus diesen Erfahrungen herauszunehmen und einfach: zu sein.

Zu sein mit dem, was ist.

 

Denn am Ende kann uns nichts und niemand unseren inneren Frieden, unser Glück, unsere Hoffnung nehmen.

 

Was sind deine Erfahrungen mit Hoffnung in schwierigen Zeiten?

Was hat dir geholfen durch sie hindurchzugehen?

 

Schreib mir persönlich oder in den Kommentaren. Ich freu mich von dir zu hören und weiterhin gemeinsam zu lernen und zu wachsen.

 

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