Rising – die versteckten Blumen in dir

31. Oktober 2018 at 17:11

Als Schülerin des Kurs in Wunderns hörte ich die Tage eine video Serie von Marianne Williamson „Teaching the Teachers“ an.

An einer Stelle, an der sie über die Weisheit, die aus dem Leiden entsteht spricht. Sagt sie in einem Satz, wir sprechen zu viel darüber, was Gott alles für uns tun kann und zu wenig darüber, was er von uns erwartet.“

Der Satz kam richtig an bei mir. Denn ist es nicht so? ist es nicht so, dass gerade in schwierigen Zeiten, wir entweder komplett vergessen zu beten oder unsere Gebete zu sehr darauf ausgerichtet sind, was wir brauchen.

Wie kann Gott uns erreichen, in dem, was wir imstande sind zu tun bzw. wo er uns braucht, um diese Welt vom Leiden zu erlösen?

Ich mag den Ausdruck im englischen „Rising to the occasion“, in anderen Worten, die innere Stärke, den inneren Christus, so anzuzapfen, dass wir vom Opfer in den Schöpfer wandeln und erkennen, wie das Dilemma in dem wir uns befanden tatsächlich ein Geschenk für uns ist. Ein geschenk für den Teil in uns, der hier wachsen wollte noch klarer ausgerichtet an die Liebe.

Doch wie kommen wir von A nach B? Und was mag es für uns individuell brauchen um einer Situation voll und ganz gewachsen zu sein (rising to the occasion) egal wieviel Angst, Wut, Scham, Schmerz sie in uns auslöst?

Was braucht es für unser Rising?

  1. Mitgefühl/Verständnis für unsere Situation
    Das kann von uns selbst sein. Je nach Größe des Dilemmas, des Kummers mag es hier vielleicht auch Hilfe von außen brauchen.
  2. Gebet
    Wie kannst du das, was die widerfahren ist abgeben an eine größere Macht?
    Was braucht es für dich ganz in die Hingabe zu gehen und um Führung zu bitten mit dem tiefen Glauben daran (der manchmal auch überschüttet sein mag), dass du fähig bist dies zu meistern, dir im Moment nur der Blickwinkel fehlt.
  3. Lauschen
    Lauschen ist eine sehr individuelle Angelegenheit. Der Kurs in Wundern sagt, zu jeder Frage, die wir haben ist bereits eine Antwort da. Wir haben verlernt wahrhaft zu lauschen. Auch wenn der Prozess, wie die Antwort zu dir kommt ganz individuell ist, gibt es doch ein paar Bausteine, die ich mit dir teilen möchte, was dich davon abhalten könnte, die Antworten zu empfangen:
    – zu wenig Zeit alleine
    – fehlende spirituelle Praxis (Meditation, Gebet, Natur,…)
    – die Tendenz andere ständig um Hilfe bzw. ihre Meinung zu fragen.
    Zum letzten Punkt gibt es zu sagen, dass Gott durch andere zu uns spricht, doch dies geschieht auf ganz natürliche Weise, wenn wir offen dafür sind. Mit der Tendenz ständig um Hilfe zu bitten, spreche ich mehr von einem Zwang, sich von sich selbst und seiner Fähigkeit Gott zu empfangen abzulenken, hinzu einer Machtübergabe an andere.
  4. Handeln
    Wenn uns unser Bauch, unsere Intuition oder wie auch immer die Antwort zu uns kam eine EIngebung gab, dann heißt es ohne Zögern zu handeln. Lasst uns Lernen durch unsere Ängste zu Versagen durchzugehen, lasst uns LErnen wieder ganz im Hier und Jetzt anzukommen mit dem Vertrauen, dass alles gut ist.

Du bist gekommen um großes zu erschaffen und deine Herausforderungen sind lediglich die versteckten Blumen, die Gott dir sendet um deine ganze Größe und Schönheit sichtbar zu machen.

Danke fürs Lesen!

Eine wundervolle Woche dir.

 

 

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